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    Psychologische Gesprächsführung - Einstellungen und Gefühle


    Unsere Einstellungen beeinflussen das Gespräch

    Unsere Einstellungen zu den Dingen des Lebens sind erlernt und geprägt durch unser Elternhaus, unsere Lehrer, unsere Erfahrungen

    Einstellungen sind völlig subjektiv und  individuell, sie repräsentieren unser Wertesystem

    Bitte beachten Sie Ihre persönlichen Einstellungen  z.B.

    Zum Rauchen
    Zu verschiedenen  Religionszugehörigkeiten
    Schulbildung von Menschen
    Zu  problematischen Familienverhältnissen
    Schulden
    etc.


    Unsere Einstellungen beeinflussen unsere  Gesprächshaltung

    Ob wir jemanden sympathisch finden oder nicht, hängt  in jedem Fall auch davon ab, inwieweit der  Gesprächspartner unsere eigenen Werte und Einstellungen positiv bestätigt.


    Einstellungen fördern Vorurteile 

    Wirkt jemand ungepflegt, schließen wir schnell auf Faulheit und mindere Intelligenz

    Wirkt jemand korpulent,  schließen wir schnell auf Bequemlichkeit, Gutmütigkeit, mangelnden Willen und Durchsetzungskraft

    Wirkt jemand eher hilflos, schließen wir  oft auf allgemeine Lebensuntüchtigkeit und Hilfsbedürftigkeit (Schutzinstinkt wird geweckt)

    Wirkt jemand  aktiv und interessiert, schließen wir auf Intelligenz, Mut und Durchsetzungskraft

    Bitte achten Sie auf Ihre persönlichen Einstellungen  und den damit verbundenen, angenommenen Eigenschaften von Menschen! Eine Fehleinschätzung könnte die Folge sein.


    Lösung:

       - sich seiner eigenen Einstellungen bewusst werden
       - sich mehr Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen nehmen
       - Abschied nehmen von Annahmen über andere (vermutete)
         Eigenschaften
       - sich bemühen um möglichst neutrale Gesprächshaltung
       - im  Zweifelsfall lieber einen Kollegen/in hinzuziehen


    Umgang mit Gefühlen

    Im Gespräch mit anderen werden wir immer wieder mit  positiven oder negativen Gefühlen konfrontiert

    Unsere Gefühle sind wichtige Indikatoren für das  Gespräch! Sie sagen uns, ob wir richtig handeln, ob wir gerade “übers Ohr gehauen” werden, ob das Gesagte ankommt u.v.m.

    Dasselbe gilt für die Gefühle Ihres  Gesprächspartners fragen Sie ruhig danach

    Bei negativen Gefühlen stimmt etwas nicht! Finden sie (gemeinsam) heraus, was das ist

    Gefühle müssen angesprochen und besprochen werden!

    Gesprächspartner, die mit einem unguten Gefühl nach  Hause gehen, sind nicht überzeugt - das zu wissen, ist gerade bei Mitarbeitergesprächen - in denen es um  Vereinbarungen für die Zukunft - geht, sehr wichtig.


    weitere interessante Links:

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