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Gängige Handlungsmuster zur Krisenbewältigung


PE in Krisenzeiten     Gängige Handlungsmuster        Krisenmanagement


Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage vieler Unternehmen herrschen folgende gängige Bewältigungsstrategien vor:

Neu-Entwicklungen und Innovationen werden nicht mehr oder kaum gefördert

Langfristige Investitionen werden aufgrund der unüberschaubaren Situation und der Entwicklung vorläufig eingefroren

Gehaltserhöhungen bleiben unentschieden oder fallen nur sehr spärlich aus

Förderungen potentieller Mitarbeiter durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen stagnieren oder fallen ersatzlos weg, insgesamt ist das Budget für Weiterbildungen stark geschrumpft oder sogar gestrichen worden

Die allgemeinen Tätigkeiten und Planungen verlagern sich auf das operative Geschäft (was häufig genug in purem Aktionismus ausartet)

Strategische Maßnahmen erscheinen nicht planbar, ihr Nutzen ist z. Zt. kaum erkennbar und kostet zusätzlich Geld, das man einsparen möchte (muß)

Kurzarbeit und Personalabbau sind oft unerlässlich


Die Folgen dieser Personalpolitik können dramatisch sein:

Die Angst um den Arbeitsplatz

demotiviert Mitarbeiter, lähmt sie und fördert Antriebsschwäche und Lustlosigkeit

Die Kommunikationsbeziehungen im Unternehmen verschlechtern sich zusehends

ein verstärktes Konkurrenzdenken wirkt sich nachhaltig negativ auf den gegenseitigen Informationsaustausch aus

bei auftretenden Problemen wird nach dem Schuldigen, nicht mehr nach Lösungen gesucht

man beruft sich mehr und mehr auf Richtlinien und Anweisungen

die Arbeitsmoral und die Effektivität der Arbeit sinkt

zunehmende Feindseligkeiten, Sticheleien und Streit über Kleinigkeiten vergiften das Betriebsklima

Mobbing wird für viele Mitarbeiter und Vorgesetzte zur ungewollten Lebenserfahrung

Entwicklungspotentiale bleiben unerkannt

Die Gerüchteküche brodelt und treibt immer wieder neue Blüten

Gute Mitarbeiter, die in wirtschaftlich besseren Jahren vom Unternehmen oft mit hohem finanzellen Aufwand gefördert und weiter entwickelt wurden, sehen sich nach einem neuen Arbeitsplatz um

Die schwächeren Mitarbeiter bleiben im Unternehmen, Mittelmaß wird zum Standard

alle Aufwendungen und Ergebnisse, die in der Vergangenheit für eine qualitative Personalentwicklung getätigt und erwirtschaftet wurden, werden ad absurdum geführt und zunichte gemacht
 

Das muss nicht so sein. Rechtzeitiges Eingreifen und eine sinnvolle Organisation sichert Ihnen ein erfolgreiches Krisenmanagement. Im folgenden finden Sie einige Möglichkeiten und Alternativen zu den gängigen Handlungsmustern:


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Erfolgreiches Krisenmanagement in der Personalentwicklung


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