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Motivation
Motivation - ein Themenkreis für alle Führungskräfte: Wie motiviere ich am besten und effektivsten meine Mitarbeiter?
Gesucht wird oft nach einem Allround-Mittel, nach Tipps und Kniffen, andere in seinem Sinne zu beeinflussen. Um es gleich vorweg zu sagen: Das ist nicht der Weg. Denn: wer möchte schon manipuliert
werden? Beim geringsten Verdacht schlägt die Motivation direkt ins Gegenteil um und Unmut macht sich unter den Mitarbeitern breit.
Die Selbst- und auch Fremdmotivation unterliegen dem komplexen System der individuellen Persönlichkeit eines Menschen. Was den einen hoch motivieren kann, demotiviert u.U. einen anderen.
Allround-Maßnahmen, die für alle Mitarbeiter Gültigkeit haben, gibt es kaum oder haben nur für kurze Zeit eine positive Wirkung.
Ich stelle Ihnen grob (alles andere würde den Rahmen hier sprengen) die Funktionsweisen der Motivation vor und zeige auf, wie Sie sich selbst und Ihre Mitarbeiter positiv motivieren können.
Ein wenig Theorie und Elementarwissen stelle ich meinen Ausführungen voran. Zunächst einmal: Was genau ist eigentlich Motivation?
In der Psychologie definieren wir Motivation als die Summe aktivierender oder orientierender Beweggründe (= Motive) für Handeln, Verhalten und Verhaltenstendenzen.
Vereinfacht ausgedrückt heißt das nichts anderes, als dass der Mensch motiviert wird etwas zu tun (oder zu lassen), um sich in seiner Welt zurecht zu finden.
Motivation beschreibt also im Wesentlichen Anpassungsprozesse an die Umwelt. Die größten Teile unserer allgemeinen Motivation sind
erlernt und werden u.a. durch Erziehung, Erfahrungen und
mentale Steuerung vermittelt. Ein sehr viel kleinerer Teil ist angeboren und resultiert z.B. aus dem Temperament eines Menschen.
Beispiel
Nehmen wir beispielsweise die Motivation zum Lernen. Sie können einem Kind das Lernen nachhaltig verleiden, indem Sie seinen natürlichen Drang nach spielerischem Ausprobieren, Nachahmung und
scheinbar sinnfreiem Zusammenstellen der Dinge verbieten oder ständig gemäß ihren persönlichen Wertmaßstäben korrigieren.
Gerade beim Lernen geht es erst mal nicht um „richtig“ oder „falsch“, der Spaß (Motivation) am Lernen besteht für Kinder in erster Linie in der spielerischen Auseinandersetzung und im Sammeln eigener
Erfahrungen. Ist der Spaß erst einmal verdorben, findet man ihn oft so leicht nicht wieder. Beleuchten Sie einmal Ihre eigenen Schulerfahrungen unter diesem Aspekt. Inwieweit haben Ihre Eltern und
Lehrer Einfluss auf Ihre Lernfreude gehabt und wirkt sich das noch heute auf Ihr Lernverhalten aus?
Glücklich sind jene, die Unterstützung, Zuspruch und Vertrauen in Ihre Lernleistungen und -fähigkeiten erfahren haben. Anhand des Beispiels erkennen Sie darüber hinaus, dass das WIE
eine herausragende Rolle spielt. Motivation bleibt erhalten und wird gefördert, indem man seine individuelle Herangehensweise an eine
Thematik beibehalten kann. Jeder Zwang oder Druck von außen lässt die Lust (Motivation) sinken – je nach Stärke bis zum Nullpunkt.
Aber nicht nur der Spaß an unserer Tätigkeit bestimmt unsere Motivation. Es existieren eine Reihe verschiedener Grundbedürfnisse eines Menschen, welche hier entscheidenden Einfluss ausüben können.
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weitere interessante Links:Führung kann man nicht lernen - die Kunst der Motivation
, ein sehr lehrreiches Interview mit Ferdinand Rohrhirsch, Privatdozent an der Katholischen Universität Eichstätt i.d. FAZ Arbeitszeugnisse
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