USP -  Unternehmensberatung  Schwerpunkt  Personal  -  Personalentwicklung Sabine Gläser

       

Anzeigenanalyse

Blindbewerbung

Anschreiben

Anschreibenmuster

Lebenslauf

Beispiele/Lebenslauf

Qualifikationsprofil /
Kompetenzprofil

Bestellung möglich

fremdsprachliche
Bewerbungen
englisch/amerikanisch,
französisch, italienisch,
niederländisch

Mappe

Vorstellung-Tipps

Fragen im Gespräch

BERATUNG/SERVICE

Bewerbungscheck
professioneller Test,
Prüfung Ihrer Bewerbung

Rechtliches

Absagen

Muster

Vor-/Nachteile Muster

 

Arbeitszeugnisse
lesen und interpretieren

Bewerbungen
Übersicht zu allen Infos

   Start/Überblick    Arbeitszeugnisse    Bewerbungen    Formulare    Infos zur PE    Kontakt     Leistungen+Preise         

   kostenlose Information und kompetenter (Personal)Service

    Impressum    Offene Stellen    Referenzen

                   

    Bewerbungen erstellen - Der erfolgreiche Lebenslauf


    Der Lebenslauf ist das absolut wichtigste Element einer Bewerbung

    Hier erhält das Unternehmen, bzw. der Personalentscheider die grundlegenden Informationen, die er zu seiner Entscheidungsfindung (Vorauswahl) benötigt. Ich höre und lese immer wieder, dass das Anschreiben als “Aufhänger” oder “Interest-Catcher” von besonderer   Bedeutung sein soll. Meine Meinung dazu: Vergessen Sie es. Ich kenne keinen Personaler, der sich ernsthaft von einem besonders kreativen oder sympathischen Anschreiben in seiner Entscheidung beeinflussen ließ, wenn die übrigen Voraussetzungen für die offene Stelle nicht erfüllt waren. Und diese Voraussetzungen werden nun mal über den Lebenslauf und die Arbeitszeugnisse geprüft.


    Ihr Lebenslauf sollte deshalb unbedingt:

    F aussagekräftig und informativ sein
    F optisch ansprechen
    F übersichtlich gestaltet sein
    F alle wichtigen Stationen des Berufslebens enthalten und stichpunktartig sonstige relevanten Daten aufschlüsseln


    Die hauptsächlichen Elemente des Lebenslaufes bestehen aus der Darstellung

    F der Personalien inklusive eines Fotos
    F des schulischen Werdegangs (wenn Sie nicht gerade Berufsanfänger sind, reicht hier die Kurzform)
    F des Studiums (ggf.)
    F des beruflichen Werdeganges (auch längerfristige Praktika)
    F von Fortbildungen
    F von fachlichen Kenntnissen und Fähigkeiten
    F von besonderen Kenntnissen (Sprachen, EDV,...)
    F von fachübergreifenden Kenntnissen und Fähigkeiten
    F des derzeitigen Gehaltes (ggf.)
    F des frühestmöglichen Eintrittstermins

    Selbstverständlich wird jeder Lebenslauf unterschrieben und mit dem aktuellen Tagesdatum versehen.


    Bitte gestatten Sie mir im Folgenden ein paar Worte zum Foto:

    Es ist eine traurige Wahrheit, dass auch versierte Personaler sich durchaus durch ein Foto beeinflussen lassen. Zur Verteidigung muss ich allerdings anfügen, dass Bewerber manchmal Fotos senden, die fern von Gut und Böse sind - man weiß für einen Moment nicht genau: soll das jetzt ein Scherz sein oder stellt er/sie sich absichtlich in dieser Form vor? Ich kann mich an viele Augenblicke der Heiterkeit in den Personalabteilungen unterschiedlicher Unternehmen erinnern, die auf Bewerberfotos zurück zu führen sind. Es gibt sie tatsächlich: die Bewerberin im Bikini, fotografiert vor dem neuen Familienauto; der Bewerber für eine Position im Marketing (wo es durchaus auf Kreativität ankommt), der zusammen mit seinem Freund auf einem übergroßen Foto auf dem Sofa kuschelt u.ä.m.

    Mal abgesehen von diesen Highlights, ist es von entscheidender Bedeutung, ob sie sympathisch und offen auf dem Bild wirken oder eher verschlossen und missgelaunt. Jeder möchte gern einen Kollegen oder eine Kollegin in der Abteilung haben, die vertrauensvoll, halbwegs attraktiv und in erster Linie sympathisch ist. Und bedenken Sie: nicht der Personaler allein entscheidet - die zukünftigen Vorgesetzten und manchmal sogar die zukünftigen Kollegen haben auch ein Wörtchen mitzureden. Entscheiden Sie sich deshalb immer für ein professionelles Bewerbungsfoto mit dezentem Hintergrund und möglichst in der Kleidung, die Sie auch zur Arbeit tragen. So manche Bewerbung ist an dieser “Banalität” gescheitert. Übrigens: kein Foto mit zu schicken, ist keine Lösung! Hier kommt sehr schnell der Verdacht auf, dass der Bewerber sich “verstecken” muss oder seine Bewerbung nachlässig gestaltet hat.


    Noch ein Wort zu den gefürchteten “Lücken” im Lebenslauf:

    Kein Leben verläuft linear auf einer vorausgeplanten Karriereschiene. Bewerber mit einem breiten und ruhig auch “bunten” Erfahrungsbackground sind oft gefragt, weil sie durch ihren vielfältigen und unterschiedlichen Hintergrund die Tätigkeiten kreativer angehen und oft über ein gewaltiges Innovationspotential verfügen. Diese Vorteile sind längst bekannt und werden auch berücksichtigt.

    Verstecken Sie also bitte nicht Ihre “Familienpause” (ich finde übrigens die Ausdrücke: “Familienarbeit” oder “Nachwuchsförderung und verantwortliche Organisation aller Abläufe innerhalb der Familie” viel passender, aussagefähiger und - im zweiten Beispiel gewürzt mit einer Prise Humor - ansprechender). Und: es gibt  keinen Grund sich dieser “Auszeit” (die eigentlich einen Tätigkeitswechsel darstellt) zu schämen. Gerade in dieser Zeit gewinnen Sie viele zusätzlichen Werte wie z.B. Organisationsfähigkeit, Stressresistenz, multifaktorielle Tätigkeitskoordination und erweitertes Wissen über psychologische Zusammenhänge in zwischenmenschlichen Bereichen. Diese Erfahrungen und deren praktische Umsetzung kann Ihnen kein Seminar der Welt bieten.

    Falls Sie also einige Zeit einen völlig anderen Beruf ausgeübt haben, auf den Seychellen oder in einem Kibbuz gelebt, oder unter Umständen in einer staatlichen Einrichtung verbracht haben, ist dies keine “Lücke” in Ihrem Lebenslauf, sondern eine wichtige zusätzliche Erfahrung, die Ihre Persönlichkeit und Ihre Perspektiven erweitert hat. Lassen Sie diesen Aspekt in Ihrem Lebenslauf erkennen und verzichten Sie auf unrichtige Angaben oder das Verstecken von Daten - einem einigermaßen aufmerksamen Leser entgehen Ungereimtheiten sowieso nicht. Und wenn diese Manöver durchschaut und entdeckt werden, stehen Sie schlecht da und haben jede Chance vertan.

    Im Juli 2004 hat Frau Becker von der FAZ mich um ein Interview zu diesem Thema gebeten. Da es sehr ausführlich und informativ geraten ist, stelle ich es Ihnen als PDF gern zur Verfügung.
     >> weiter zum Interview

    Den im September 04 veröffentlichten Artikel können Sie im FAZ.net lesen. zum Beitrag

    Sie erhalten hier beispielhafte Darstellungen gelungener Lebensläufe .

    nach oben


    weitere interessante Links:

    Arbeitszeugnisse
    Arbeitszeugnis - Test, Analyse, Prüfung
    Mitarbeitergespräche
    Referenzschreiben
    Qualifikationsprofil/Kompetenzprofil in der Bewerbung
     

    USP Unternehmensberatung Schwerpunkt Personal
    Personalentwicklung Sabine Gläser © 2008
     

    Onlineberatung Personalentwicklung   Service Arbeitszeugnisse